Die voranschreitende Digitalisierung kommt zunehmend auch im Bildungsbereich an. Neben Hochschulen und Universitäten sehen sich auch Schulen immer mehr in der Verantwortung, Teil dieser Entwicklung zu sein.
Doch die Bereitstellung digitalisierter Technik wie Tablets, Smartboards usw. allein reicht nicht aus. Entscheidend ist die sinnvolle Integration dieser in Lehr-Lern-Settings wie den Unterricht.
Schließlich bieten diese Technologien vielzählige Anwendungsmöglichkeiten, um den Unterricht abwechslungsreicher, interaktiver und kooperativer zu gestalten. Dafür bedarf es allerdings zum einen Wissen über verschiedene Apps und Programmen, die man nutzen kann und zum anderen ein Bewusstsein für die Ambivalenzen digitalisierter Bildung. Denn die Anwendungen bieten nicht nur Chancen für gelungenen Unterricht. Vielmehr kann ein unreflektierter Einsatz vorhandene Potenziale völlig ungenutzt lassen und für Lernprozesse sogar hinderlich sein.
Um auf diese Spannungsfelder einzugehen wurden wir für die Durchführung zweier Pädagogischer Tage am Robert-Bosch-Gymnasium Gerlingen im November diesen Jahres eingeladen. In einem Team von sechs Personen erarbeiten wir gemeinsam mit dem LehrerInnen-Kollegium in Kleingruppen sinnvolle Einsatzmöglichkeiten von Tablets in den Unterricht. Unter Berücksichtigung der Corona-Bestimmungen wollen wir den Veranstaltungen gerne einen Workshopcharakter geben, damit die LehrerInnen ihre Erfahrungen, Gedanken und Wünsche mit in die Erarbeitung einfließen lassen können.
Angebote dieser Art wollen wir als Denkeffekt e.V. in Zukunft häufiger umsetzen. Wer Interesse an der Mitarbeit hat und Ideen miteinbringen möchte ist herzlich willkommen!
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